"Kunst ist ja Therapie, das ist das Wichtigste an ihr."
Joseph Beuys



Herzlich willkommen


bei der Österreichischen Vereinigung Anthroposophisch
Orientierter Kunsttherapien (ÖVAOK).

Anthroposophische Kunsttherapie – Allgemeine Beschreibung

Der Patient/Klient braucht keine künstlerischen Vorkenntnisse. Er wird behutsam in den Umgang mit dem jeweiligen Material eingeführt. Ausschlaggebend für die Therapie ist der Prozess und nicht das Endprodukt. Die Kunsttherapie ist für Menschen aller Altersstufen - auch für Kinder und Jugendliche - geeignet.

Die Anthroposophische Kunsttherapie basiert auf folgenden Künsten: 
Plastik, Malerei, Zeichnen, Musik, Sprachgestaltung

Die Gliederung basiert für alle Fachbereiche auf der unterschiedlichen Wirkung der verschiedenen künstlerischen Mittel und Prozesse. Die Anwendung und Weiterentwicklung des jeweiligen Verfahrens setzt neben der therapeutischen eine vertiefte künstlerische Ausbildung und Tätigkeit in der jeweiligen Kunst voraus. 

In der Anthroposophischen Kunsttherapie werden die Selbstheilungskräfte des Klienten angeregt, so dass dieser im schöpferischen Handeln und in der gestalterischen Auseinandersetzung seine Krankheitstendenzen erkennen, ihnen selbst aktiv entgegen wirken und sie in gesunde Zukunftspotentiale verwandeln lernt.

Eingesetzt wird die Anthroposophische Kunsttherapie in der Behandlung und Prävention von akuten und chronischen körperlichen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen und biographischen Krisen sowie in der Palliativmedizin.

Studien zeigen (siehe AMOS-BVAKT), dass sich chronische Krankheitsbeschwerden verbessern und die Lebensqualität langfristig steigt. Die deutliche Besserung verstärkte sich während der Langzeitbeobachtung, obwohl die Therapie im Schnitt nur vier Monate dauerte. Bis zu 85 % der Patienten erfuhren eine Besserung ihrer Beschwerden. Dementsprechend ist die Zufriedenheit der Patienten mit der Kunsttherapie hoch. 


Aktuelle Infos



Was ist Kunsttherapie?
Kunst bringt in Bewegung!


1 Jahr
Künstlerisches Grundstudium in 10 Wochenendmodulen
(siehe Termine Intensivlehrgang)
Künstlerisch tätig zu sein bedeutet nicht nur, ein eigenes
Kunstwerk zu gestalten, sondern dabei auch die eigene
Persönlichkeit zu entwickeln. Durch die Kunst kann zum
Ausdruck kommen, was sonst unerreichbar, verborgen
bleibt. Schöpferische Kräfte werden frei und können sich
in der Umwelt und in der Gesellschaft entfalten.
Die Anthroposophische Kunsttherapie vertritt innerhalb
der verschiedenen Kunsttherapie-Richtungen eine
eigenständige Position und beruht auf dem viergliedrigen
anthroposophischen Menschenbild von Körper, Leben,
Seele und Geist.
Interessenten für eine Kunsttherapie-Aus-und Weiterbildung
könnten aus folgenden Berufsgruppen kommen:
Gesundheits-und Krankenpfleger, Altenpfleger, Heilpädagogen,
Sozialarbeiter, Pädagogen, Kindergartenpädagogen,
Therapeuten, KünstlerInnen.
aufbau der ausbildung:
1. Jahr – Künstlerisches Grundstudium
in 10 Wochenendmodulen: siehe weiter unten
Inhalte: Farbenlehre, Formen - und Kompositionslehre,
Malen in der Landschaft, Zeichnen – Porträt, Akt, freie
Zeichnung usw.

Termine:
1.10.2016 – 3.10.2016
4.11. 2016 – 6.11.2016
2.12.2016 – 4.12.2016
13.1.2017 – 15.1.2017
17.2.2017 – 19.2.2017
17.3.2017 – 19.3.2017
1.4.2017 – 23.4.2017
5.5.2017 – 7.5.2017
25.5.2017 – 28.5.2017
23.6.2017 – 25.6.2017

2. und 3. JahrSchwerpunkt Kunsttherapie in jeweils
10 Wochenendmodulen:
verschiedene Techniken in ihrer
therapeutischen Relevanz, Temperamente- und Elemente-
Lehre, Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen,
Kunsttherapie bei Krebserkrankungen, Kunsttherapie bei
Traumatisierungen, u.a, sowie verschiedene Praktika.
Die Module des zweiten und dritten Jahres werden von
Kunsttherapeuten und Ärzten gemeinsam gegeben.

Der Lehrgang findet in der Werkstätte für Kunst und Kultur,
1020 Wien, Gr. Sperlgasse 38 statt.
Beginn der Ausbildung: 1.10.2016
kosten pro Wochenende € 250.-,
Verantwortlich: Susanne Kos,
Tel: 0664 / 2618102
www.schule-fuer-malerei.at


Plastisch Therapeutische Gestaltung

FORTBILDUNG am 9./10.4.16
FÜR KUNSTTHERAPEUTEN, ÄRZTE,
IN HEILBERUFEN TÄTIGE
MIT ANNE SOMMER-SOLHEIM

und ihre besondere Möglichkeit durch die unteren Sinnen zu wirken„Ich denke, dass die Arbeit mit den unteren Sinnen das Hauptthema der Plastik ist; - wie die oberen Wesensglieder sich mit den unteren gut verbinden - oder lösen - können!

So wie ich arbeite, setze ich das Gespräch vor den Übungen unbedingt voraus; das heisst, um fürbeide (Therapeut und Patient) zu klären, was wir genau erreichen wollen, sprechen wir uns genau ab, damit die Übungen gezielt (auch in Eigenverantwortung des Patienten ) arbeiten können. Ich denke, dass wir in unserem Seminar unsere gemeinsamen Erfahrungen mit den Krankheitsbildern besprechen werden. Welche zwischenmenschlichen Besonderheiten in einer Beziehung entstehen, wenn man z.B. mit einer Patientin mit einer Borderline-Erkrankung zu tun hat ... damit man diese Beziehungsbesonderheiten berücksichtigen kann in der Arbeit, und wie man die Übungen in diesen Fällen auswählt ... oder bei Angstattacken, oder bei existenzieller Verunsicherung, bei Trauer, Verlust, Schocks etc...

Im Seminar können Fallbeispiele, mit gemeinsamem Gespräch, wichtig und aufschlussreich sein und dazu selbstverständlich auch gemeinsame plastische Übungen.“

Sa. 9.4. 9:30- 18:30 mit Pausen
So. 10.4. nach Absprache, bis ca. 13:00
Kosten: 140.- € , 110.- € für Mitglieder
Anmeldung unter: oevaok11@gmail.com oder +43 6764211758
bis spätestens 27. 3. 2016
Ort: Wien 1040, oder Wienerwald, bitte erfragen

PDF-Dokument zur Fortbildung







In diesem Text wird der Einfachheit halber nur die männliche Form verwendet.
Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

 

Österreichische Vereinigung Anthroposophische Kunsttherapien Wien